5 Minuten lesen und alles Wichtige wissen – im Uhren Ratgeber!

Der Uhrenstil

Nicht jede Uhr ist gleich, da erzählen wir dir bestimmt nichts Neues. Bei dem Wahl des Anlasses solltest du aber auf den Stil achten, so passt zum Beispiel eine Sportuhr nicht gerade gut zu einer Gala, zu einer Partie Tennis kein schwerer Chronograph und zum Tauchen keine Discounter-Uhr. Folgende Stile solltest du deshalb kennen:

  • Sportuhr – Der Name erklärt sich glaube ich von selbst.
  • Luxusuhr – Hier befinden wir uns in einem teureren Segment, hier wird viel Liebe auf Detail und auch auf ein hochwertiges und präzises Uhrwerk gelegt (dazu gleich mehr). Zu feierlichen Anlässen immer gut geeignet
  • Diver – auch Taucheruhr genannt. Sie ist besonders wasserdicht, und somit gut geschützt wenn Ihr sie Wasser aussetzt. Duschen ist kein Problem.
  • Chronograph – Eine Armbanduhr mit zusätzlicher Stoppuhr integriert, dies fällt äusserlich auf durch zwei weitere Taster (Drücker) an der Seite, sowie weiteren kleineren Zifferblättern. Passt zu fast jedem Anlass.
  • Vintage – Dieser Ausdruck steht für eine ältere Uhr, wer von seinen Großeltern mal eine geschenkt/vererbt bekommen sollte – schätzt euch glücklich! Ein sehr klassischer Stil.

Die Mechanik

Was viele nicht beachten, Uhren unterscheiden sich nicht nur äußerlich stark voneinander, auch das Innere – das Uhrwerk – variiert stark. Verschiedenste Hersteller haben Uhrwerke entwickelt, auf jedes Uhrwerk jetzt haargenau einzugehen wäre zu lang (und viel zu technisch), bleiben wir also einfach bei den Basics!

  • Quarzwerk – Das ist wohl das meist verbreiteste Uhrwerk, in der Produktion günstiger, daher auch in vielen Uhren verbaut. Das Quarzwerk wird durch Knopfzellen betrieben und bleibt somit erst stehen wenn die Knopfzelle leer ist
  • Automatik – Hierbei handelt es sich um ein Uhrwerk was durch die Kraft einer gespannten Stahlfeder in der Uhr angetrieben wird. Die Uhr wird durch das Drehen der Krone aufgezogen und versetzt so die Uhr in Bewegung. In vielen Automatikuhren ist zudem ein Mechanismus verbaut, der durch Bewegung/Schwingungen die Stahlfeder auf Spannung hält und so die Uhr tagelang mit Energie versorgt.
  • Digitaluhr – Auch diese Uhr wird durch Batterien versorgt, jedoch gibt es hier kein Uhrwerk welches die Zeiger bewegt – richtig, es gibt ja auch keine Zeiger. In der Digitaluhr befindet sich ein kleiner Computer, der die Uhr mit Strom versorgt und automatisch die Uhrzeit aktualisiert.
  • Solaruhr – Die Solaruhr bezieht seine Energie durch die Sonne und lädt ihre internen Batterien durch Sonneneinstrahlung auf. Hier gilt: oft genug nach draussen gehen, sonst steht die Uhr ganz schnell

Das Armband

Damit eine Uhr auch richtig am Handgelenk sitzt brauchst du ein ausreichend großes Armband – das ist in den wenigsten Fällen ein Problem, da die Armbänder sich einstellen lassen – viel wichtiger ist hier aber das Material:

  • Leder – Ein sehr weitverbreitetes Material unter Armbändern, denn es erzeugt einen sehr schlichten aber denoch eleganten Look. Beim Leder haben wir natürlich verschiedenste Arten wie etwa Kunstleder, Rindsleder und und und … Was du aber beachten solltest: Leder hat einen hohen Verschleiß, man sieht sehr schnell Gebrauchsspuren – hier kommt es auf die richtige Pflege an. Der Geruch ist auch nicht jederman’s Sachen…
  • Gummi/Kautschuk/Silikon – Ein günstiges Material, jedoch sehr flexibel. So passt sich ein Armband aus Gummi eurem Handgelenk am besten an, man sieht kaum Gebrauchsspuren und es lässt sich leicht reinigen. Aber auch hier gibt es Unterschiede ob billiges Gummi oder hochwertigerer Kautschuk.
  • Metallarmband –Ein Metallarmband sorgt für eine große Stabilität und hat ein glänzendes Auftreten. Es wird oft verwendet wenn die eigentliche Uhr auch aus einem glänzenden Material besteht, so entsteht ein schöner Gesamteindruck. Die Reinigung erweist sich jedoch als schwer, da das Armband aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt ist.
  • Textil – Manche Uhren, besonders die schlichten, wirken durch farbige Textilarmbänder besonders kunstvoll. Bei Textilarmbändern ist man oft variabel in den Farben und kann so die Uhren dem eigenen Outfit bestens anpassen – weil geil ist das denn?!

 

So, da wären wir mit den Basics auch schon durch. Du weißt jetzt das wichtigste um eine bessere Entscheidung für deine passende Uhr zu fällen! Viele werden sich jetzt natürlich fragen: „Was ist denn nun mit der Reinigung der Uhren?“ Lass dich hiervon erstmal nicht beeinflussen, wir werden darüber noch einen weiteren kleinen Ratgeber schreiben, die Reinigung sollte dich aber erstmal nicht von deiner favorisierten Uhr abbringen – sauber kann man jede Uhr halten!